Alles nur Heuchler – Kolumne Nr. 6

Vor der Japan Katastrophe (Erdbeben, Tsunami, Vulkanausbruch, AKW) hatten die wenigsten deutschen Mitbürger eine aufrichtige Beziehung zu Gott, geschweige denn „das Beten“ in irgendeiner Form ausgeübt und neuerdings trifft man an Bahnhöfen, in Foren, Restaurants und Parkplätzen auf überzeugte Atheisten, erfolglose Gangsterrapper, Politiker, impotente Milfhunter und CERN-Wissenschaftler, die den Passanten mit einem mitleidsvollen Blick mitteilen möchten, dass sie seit Tagen für die Tsunami-Opfer in Japan beten und seit Wochen in Kontakt mit „Gott“ stehen.

Leckt mich doch alle am …!

Erschreckend, wie viele Heuchler auf einmal aus ihren satanistischen, mordlüsternen Gedanken erwachen und einem ausdrücklich versichern möchten, dass sie schon immer an ein höheres Wesen geglaubt hatten und dass „Liebe“ dass einzig wichtige nach dem Materialismus ist.

Sogar in Teufelsanbetungsforen und Satanismus-Community’s beten geistig zurückgebliebene für Japan.

Hier ein Zitat: „Meine Gebete gehen in Richtung Japan, denn ich habe schon immer an Gott geglaubt.Geschrieben von Luzifer666

Solch ein Schwachsinn gehört verstrahlt!

Vorher noch gegen den Religionsunterricht in Schulen demonstriert und einem die einzig wahre Evolutionstheorie auf die zarten Öhrchen gedrückt, geistigen Durchfall von Charles Darwin gelobt und gepredigt; und nach den Erignissen in Japan plötzlich einen seligen Pfaffer samt Bibel mit theatralischen Körperbewegungen mimen wollen.

Dies alles ist „fast“ vergleichbar mit dem Tod von Michael Jackson.

Vor seinem Ableben kritisierten die Medien, Anhänger und Hurenböcke seine grandiosen musikalischen Werke und sein beachtenswerten, luxuriösen Lebensstil, aber nachdem die weltbekannte Todesmeldung im TV breitgetreten wurde, bestellten Millionen von Heuchler eine Original-CD von Michael Jackson, um diese den Angehörigen und Besuchern, originalverpackt auf dem Wohnzimmerschrank mit stolz geprellter Brust zu präsentieren.

Ihr kotzt mich alle an! Diesmal habe ich euch noch einpaar Rechtschreibfehler übrig gelassen; wer suchet, der findet (Matthäus Evangelium Mt 7,8).

P.S.: „Ich bete für Japan, weil ich es kann, meine Freunde.“

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