Beiträge mit Schlagwörtern: "Review"

Alligatoah – Schlaftabletten & Rotwein 3 – Review

Ich war sichtlich enttäuscht, verprügelte am gleichen Abend kurzerhand einen erstaunten Saunabesucher, der ungläubig und voller Liebe und Freudenfeuer auf meine vier Pfund Fleischpeitsche zwischen meinen stahlharten Beinen gaffte und fühlte mich trotz des gebrochenen Kiefers meines Blut spuckenden Gegenübers, meiner kostbaren und unersetzbaren Lebenszeit beraubt.

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Dicke Hose – Der Film – Review

Ein hungriger Anrufer (Haak MC), der beim versenken des verdauten Mageninhalts auf der heimischen Toilettenschüssel eine saftige Knoblauch Pizza bestellt und die Zeche mit einem Pornovideo bezahlt oder Sleepy’s Erzeuger „Harry“, der seinen Sohn im Keller zu einem zweistimmigen Blaskonzert auf seiner Fleischpeitsche ermutigt. Geschmacklosigkeit verschmilzt mit eigenartiger humoristischer Trockenheit, Ergebnis: „Dicke Hose“!

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David Asphalt – Eine Maschine – Review

David Asphalt, der letzte seiner Zunft veröffentlichte am 8. Oktober sein 2. Solo-Album über das Label „Wolfpack Entertainment/Universal Music Group“ um jedem potenziellen Käufer schon vom ersten Augenkontakt an verständlich und präzise zu vermitteln wie die Musik auf dem Tonträger klanglich zu dröhnen hat, wie „Eine Maschine“!

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Blood Spencore – Kauf, konsumier und stirb! – Review

Eine vernehmbar aufgestaute Empörung auf sein eigenes Unvermögen und die unüberwindliche Medikamentenabhängigkeit bündelt Blood Spencore geschickt mit den Waffen der Strasse in einer unverfälschten Vortragsweise und entlässt gedankenlos, abfällige Randbemerkungen in Richtung Casper, Kaas, Prinz Pi, Eisfeld und gegen etliche weitere Herumtreiber im deutschen Lande.

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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? – Buchrezension

Der Sensenmann ist ein sentimentaler, kontaktfreudiger Zeitgenosse, der gerne im Rampenlicht steht, einen personifizierten Schleimer spielt und sich einem unbedeutenden Schriftsteller zugehörig fühlt? Was folgt als nächstes Herr Helsing? Ein Interview mit Luzifer, Elvis Presley oder die nächsten 10 Gebote, denn ein Bibel-Update ist ja schon längst fällig, finden Sie nicht auch?

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Hammer & Zirkel – Wir sind Freunde und darum machen wir Musik – Review

Erzählungen über ermattende Erziehertätigkeiten mit Sido & Laas Unltd werden genauso adäquat wiedergegeben wie der „Fall“ eines scheinbar selbstmordgefährdeten Wassertropfens, Hilfsbereitschaft gegenüber deutschem HipHop und der abgehärmte Rentneralltag eines senilen, tückischen & unversöhnlichen alten Mannes.

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Kollegah – Hoodtape Vol. 1 – Review

Kollegah bewegt sich auf den 25 Anspielstationen schillernd, honorig und äußerst distinguiert, besteuert eine – von ihm gewohnte – Handlungsweise eines Wortführers und pflanzt vom Beginn (Intro) an – dokumentarisch – den Kern seiner beispielgebenden Geistesgröße, der achtenswerten Produktivität und seiner eloquenten Areale.

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Sandy Solo & Peak – 28 Tage später – Review

Eine nervtötende Theateraufführung zweier laienhafter Hauptdarsteller, die mit der sauberen Aussprache und dem deutschen Rap auf Kriegsfuß stehen, ein trügerisches Artwork mit recycelten Themen-Tracks zum Kauf anbieten und genau dadurch ein verdient schlechtes Gutachten, voll und ganz herausprovozieren.

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Inflabluntahz – Segen und Fluch – Review

Selten erhörten meine unbezahlbaren (von der Organmafia gejagten) Gehörorgane solch extravagante, Sorgenbeladene Streicherinstrumente, mannigfaltige & melancholische Kompositionen, übersät mit elitären Cuts die auf diesem Album ihre endgültige Bestimmung finden.

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King Orgasmus One – La Petite Mort 2 – Review

Der äußerst potente Pornodarsteller, Liebling aller stolzen Emanzen und erfolgreicher Dicktator (kein Schreibfehler) von „I Luv Money Records“ ist zweifelsohne einer dieser wenigen kontroversen Porno-Rappern, die einen unschätzbar wertvollen Teil ihrer Diskografie, dank der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien“ aus den Verkaufsregalen verbannen und einstampfen mussten.

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